Dissertationspreis

Der Arbeitskreis Großbritannien-Forschung verleiht seit 2004 alle zwei Jahre einen Geldpreis in Höhe von € 1.000 für eine hervorragende Dissertation, die ein Thema der britischen Politik oder der Geschichte Großbritanniens, des Empire oder des Commonwealth behandelt. Um den Preis können sich Absolventen und Absolventinnen deutscher Universitäten bewerben.

Wegen der Corona-Pandemie wurde die Presivergabe 2020 ausgesetzt und auf das Jahr 2021 verschoben.

Die Dissertation muss zum Zeitpunkt der Bewerbung abgeschlossen und vom zuständigen Fachbereich angenommen worden sein. Das Datum der Einreichung der Arbeit darf nicht länger zurückliegen als 2 Jahre. Bewerbungen können von Seiten der Betreuer und Betreuerinnen oder von den Verfassern und Verfasserinnen selber erfolgen. Die Ausschreibung erfolgt über den Internetdienst für Historiker*innen H-Soz-u-Kult und die „News“ der Deutschen Vereinigung für Politische Wissenschaft (DVPW). Bewerbungsschluss ist in der Regel der 15. Oktober.

Bewerbungen sind mit den notwendigen Unterlagen (Exemplar der Arbeit, Kopien der Gutachten – in gedruckter oder elektronischer Form) zu richten an den Vorsitzenden des AGF:

PD Dr. Bernhard Dietz, Historisches Seminar – Neueste Geschichte
Johannes Gutenberg-Universität Mainz, Philosophicum, Jakob-Welder-Weg 18, 55128 Mainz

Preisträgerin 2018

Dr. Maren Jung-Diestelmeier: Das verkehrte England.
Visuelle Stereotype auf Postkarten und deutsche Selbstbilder 1899-1918
(Bd. 1 der Reihe: Studien zu Ressentiments in Geschichte und Gegenwart, Wallstein Verlag, Göttingen 2017)

Preisträgerin 2016: Dr. Miriam Weiss
für ihre Dissertation „Die Chronica maiora des Matthaeus Parisiensis. Arbeitsweise – Darstellung – Prozesshaftigkeit“

Preisträgerin 2014: Dr. Julia Fleischer
für ihre Dissertation „Policy Advice and Institutional Politics: A Comparative Analysis of Germany and Britain“

Preisträger 2012: Dr. Bernhard Dietz
für seine Dissertation „Neo-Tories. Britische Konservative im Aufstand gegen Demokratie und politische Moderne“

Preisträger 2010: Dr. Peter Pirker
für seine Dissertation „Most difficult to tackle‘?: Intelligence, Exil und Widerstand am Beispiel der Austrian Section von SOE“

Preisträger 2008: Dr. Jörg Neuheiser
für seine Dissertation „‚Popular Conservatism‘ in England: Plebejischer Konservatismus in Politik, Alltags- und Festkultur, 1815-1867“

Preisträger 2006: Dr. Sonja Levsen
für ihre Dissertation „“Führer der Nation“. Der Erste Weltkrieg und die Konstruktion studentischer Identitäten in Tübinger Verbindungen und Cambridger Colleges, 1900-1929″

Preisträger 2004: Dr. Hans-Joachim Knopf
für seine Dissertation „Britain and European Integration between 1950 and 1993: Towards a European Identity? Continuity and Change in the Contstructions of British Nation-State Identity with regard to European Unity and British Visions of European Political Order“